25. März 2026
Ein Notationsturnier für unseren Nachwuchs
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Ein Beitrag von Leandro Burguete und Eva Teuner
Was für erfahrene Schachspieler Normalität ist, muss von den Jüngsten geübt werden. Die Schachnotation. Ohne unsere „Schachsprache“ können wir uns über unseren Lieblingssport nicht so einfach austauschen. Und ihre Anwendung ist auch Voraussetzung für die Teilnahme an vielen Turnieren. Was im Training noch leicht erscheint, ist unter Turnierbedingungen schon herausfordernder - den Zug ausführen, die Schachuhr drücken, den eigenen Zug aufschreiben, den Zug des Gegners aufschreiben, nachdenken über den eigenen Zug und das Ganze wieder von vorn. Dazu kommen Zeitdruck und Aufregung. Deshalb hatte das Trainerteam für die Altersklasse bis 10 Jahre ein spezielles Turnierformat angeboten - ein Trainingsturnier zum Üben der Schachnotation.
Am vergangenen Sonntag trafen sich dann insgesamt zehn Kinder – Adam, Adrian, Hriday, Thore, Ilja, Milo, Etienne, Aland, Jan und Gabriel – und nahmen motiviert und mit viel Freude am Notationsturnier teil. Gespielt wurden vier Runden: zwei Partien im längeren Format mit Notation (55 Minuten pro Spieler plus 5 Sekunden pro Zug) sowie zwei Schnellschachpartien mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit. Das zentrale Ziel des Turniers war das Üben der Notation und für viele Kinder erstmals die Anwendung in einer „richtigen“ Turnierpartie. Dabei wurden sie von den beiden Betreuern Eva und Leandro vor Ort unterstützt.
Der Turniertag verlief insgesamt sehr zügig: Bereits um 10 Uhr starteten die ersten Partien und um 13:30 Uhr waren wir inklusive Siegerehrung fertig. Das zeigt auch, dass durchaus noch Potenzial besteht, sich in den Partien etwas mehr Zeit zu lassen 😉.
Sportlich setzte sich Etienne mit starken 3,5 von 4 Punkten an die Spitze und gewann das Turnier. Den zweiten Platz teilten sich Adam, Gabriel und Milo mit jeweils 3 Punkten. Den dritten Pokal sicherte sich Jan mit 2,5 Punkten.
Zwischen den Partien nutzten die Kinder das schöne, sonnige Wetter und verbrachten die Zeit draußen beim Fußballspielen oder Fangen. Das sorgte für eine lockere und fröhliche Atmosphäre und einen freien Kopf. Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Eltern, die uns an diesem Tag unterstützt haben, tröstende Worte bereit hielten und geduldig bis zum Turnierende bei der Stange blieben.
Wir freuen uns darauf, bald wieder ein Turnier in diesem kleinen Format zu organisieren.